. . Kontakt | Impressum Stoffwechsel-Erkrankungen bei Pferden
Bodenarbeit: Vorführung Kreistierschau in Solingen: Lewitzer vom Gut Groß-Poth Mettmann

Bodentraining: Bodenarbeit ist Abwechslung und Motivation

Bodenarbeit wird sehr häufig belächelt. Aber wer es einmal versucht, stellt schnell fest, das auch hier Genauigkeit und Achtsamkeit gefragt ist. ABER - es macht Spaß. Für Mensch und Pferd kann es Abwechslung, Vorbereitung zum Reiten, gegenseitiges Lernen aber auch Krankengymastik sein. Auch vom Boden kann die Gymnastizierung vorbereitet werden. Das gegenseitige Vertrauen kann aufgebaut werden.

Aber was noch wichtiger bei chronischen Erkrankungen ist: Das Pferd kann beschäftigt und mit Einschränkung bewegt werden - auch wenn es noch nicht fit genug ist zum Reiten.

Was ist denn nun Bodenarbeit?
Im Grunde genommen ist der komplette Umgang mit dem Pferd Bodenarbeit. In unseren Köpfen gibt es häufig die Vorstellung, das das eigentliche Training mit dem Pferd erst beginnt, wenn wir im Sattel sitzen. Die Kommunikation beginnt aber schon viel früher. Pferde sind als Herdentiere stark konzentriert auf die inneren und äußeren Signale des Gegenüber - und nehmen unsere Signale sehr genau zur Kenntnis. Viele Pferde sind dabei verwirrt, dass wir sie scheinbar ignorieren und erst wenn wir in den Sattel steigen, Konzentration und Gehorsam verlangen.

Bodenarbeit kann bedeuten, dass wir unsere Pferde mit ungewöhnlichen Dingen vertraut machen. Wir können unser Pferd aber auch bereits dressurmäßig vom Boden arbeiten.

Zahlreiche Bücher und Seminare zu einzelnen Methoden gibt es mittlerweile viele. Wichtig finde ich, dass hinter all den Methoden doch die identische Absicht steht. Wir wollen das Lernen unserem Pferd näher bringen und wollen unser Pferd für die gemeinsame Arbeit motivieren. Methoden der Lernpsychologie sind einzuhalten: Viel Lob und wenig Strafe stehen im Mittelpunkt.